Spina Bifida - offener Rücken

Spina bifida ist eine Neuralrohrfehbildung, die unterschiedliche Ausprägungen haben kann und sich entsprechend unterschiedlich schwer auswirkt.
In Mitteleuropa tritt Spina bifida durchschnittlich bei einem von 1000 Kindern auf, wobei Mädchen etwas häufiger betroffen sind als Jungen.


Je nach Schweregrad der Fehlbildung, bzw. je nach Schweregrad der Rückenmarksschädigung, sind Menschen mit Spina bifida kaum oder aber sehr stark körperlich beeinträchtigt.

Warum dieser Defekt der Wirbelsäule auftritt, ist bislang unbekannt. Es können genetische Faktoren eine Rolle spielen.
Aber auch ein Mangel an Folsäure in der Schwangerschaft und die Einnahme von Medikamenten gegen Epilepsie erhöhen das Risiko, dass das Kind mit Spina bifida auf die Welt kommt.